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LICHTANWENDUNGEN

Grundlagen

• Über die Retina des Auges gelangt das Licht in das Gehirn.
Melatonin wirkt als Schnittstelle zwischen dem Licht und dem Organismus.
• Licht und Melatonin bestimmen die zeitliche Abfolge von verschiedenen Funktionen des Organismus wie z.B. das Schlafen und Wachen.
• Das häufigste Anwendungsgebiet ist momentan die Behandlung des Jet-lag.
• Therapiedurchführungen von 10 000 Lux hellem, über 30 Minuten am Tag dargebotenem Licht zeigen Ansprechraten bei der saisonal abhängige Depression (SAD) von 60 % bis 80 %.
• Lichtanwendungen sollten ferner entweder allein oder in Kombination mit antidepressiver Medikationen bei ausgewählten Patienten mit nicht jahreszeitlich abhängigen Depressionen als eine zusätzliche Anwendungsmöglichkeit erwogen werden.

Symptome

• Eine Woche Lichtanwendung reduziert den Konsum von Kohlenhydraten (süsse und stärkehalte) in der zweiten Tageshälfte und hellt die Stimmung bei SAD-Patientinnen auf.
• Zudem konnte während der Winterdepression eine verminderte Glukosetoleranz festgestellt werden. In der 'Normalbevölkerung' tritt dieser gesteigerte 'Kohlenhydratkonsum' ebenfalls während der Herbst- und Winterzeit auf, jedoch im geringeren Ausmass als bei den SAD-Patientinnen.
• Ähnlich der Saisonal Abhängigen Depression (SAD) kommt es auch bei der Bulimia nervosa zu einer vermehrten Nahrungsaufnahme in den lichtärmeren Herbst- und Wintermonaten, im Sinne einer Zunahme der Freßattacken.

Weitere Anzeichen sind Energieverlust, erhöhtes Schlafbedürfnis, erhöhter Appetit und Gewichtszunahme.

 
Lichttherapie ist eine effektive Therapieform und gilt als die Therapie der ersten Wahl bei einer saisonal abhängige Depression (SAD).
 
 
SAD-Patientinnen essen während ihren depressiven Phasen im Herbst und Winter selektiv vermehrt Kohlenhydrate in süsser sowohl als auch in stärkehaltiger Form.
       
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